Chancenpaten gesucht

Chancenpatenschaften – weitere Freiwillige gesucht

Das Projekt „Chancenpatenschaften“, das im Jahr 2019 mit rund 200 abgeschlossenen Patenschaften erfolgreich war, wird auch im Jahr 2020 weitergeführt. Das Ziel hinter dem Projekt ist es, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, eine an ihre Bedürfnisse angepasste Unterstützung anzubieten. Dafür werden Ehrenamtliche gesucht. Der Vorteil der Patenschaften besteht für die Ehrenamtlichen in einer flexiblen Zeiteinteilung.

Christine Becker (rechts im Bild) vermittelt Chancenpatenschaften in Wolfenbüttel

Um erfolgreiche Vermittlungen anbieten zu können, werden durch die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e. V. zunächst Erstgespräche mit den Ehrenamtlichen geführt, um ihre Interessen und Wünsche zu erfahren und ihnen die passenden Paten zu vermitteln.

Bevor eine Patenschaft beginnt, wird ein Kontakt organisiert. Damit der oder die Pate/in und die Person die Hilfestellung benötigt, sich kennenlernen können, bevor sie die Patenschaft eingehen.

Die Bedürfnisse sind vielfältig – einige Beispiele:

  • Menschen mit Fluchthintergrund, die sich den Kontakt zu Einheimischen wünschen, um ihre sprachlichen Kompetenzen zu verbessern.

  • Kinder- und Jugendliche, die Unterstützung im schulischen Werdegang benötigen oder bei denen eine Sprachbarriere die schulische Leitung beeinträchtigt.

  • Senioren, die alleine sind und sich Unterstützung im Rahmen einer Art Begleitung im Alltag wünschen. Darunter fallen Bereiche wie, spazieren gehen, Kaffee trinken, Karten spielen, die Zeitung gemeinsam lesen oder gemeinsam in einen Seniorenkreis gehen, um Tendenzen zur Isolation zu verhindern.
Pressetermin zu den Chancenpatenschaften in Wolfenbüttel

Jürgen Wünnerke: „Ich bin durch eine Empfehlung auf die Freiwilligenagentur aufmerksam geworden. Da ich gern ehrenamtlich tätig werden wollte, kam mir das Angebot einer Patenschaft sehr entgegen. Hier kann ich Aufwand und Termine selbst sehr flexibel bestimmen. Mir tut es gut jemandem zu helfen, der Hilfe wünscht und braucht. Dies Engagement wird von den Empfängern gewürdigt. Sie sind sehr dankbar dafür, dass Ihnen geholfen wird. Ihnen ist bewusst, dass die Hilfe freiwillig und unentgeltlich erfolgt. Sie zeigen Ihre Dankbarkeit sehr deutlich und geben auch viel zurück. Es bestätigt sich der Satz: Wer freundlich ist, wird mit Freundlichkeit belohnt.“

Lisa Klein:  „Das Schöne an einer Patenschaft ist die Flexibilität. Ich wollte schon lange ehrenamtlich tätig werden, ich war mir aber nie sicher, ob ich das Richtige finde beziehungsweise ob es mir nicht nachher doch zu viel wird. Da es beim Chancenpatenschatfsprojekt keine zeitlichen Vorgaben gibt, ist es leichter neben dem Beruf und dem Privatleben auch etwas zum gemeinschaftlichen Wohlbefinden beizutragen. Im Alltag ist man irgendwie in einer Blase gefangen und ärgert sich über blöde kleine Dinge. Da ist es schön, durch die Patenschaft andere Kontakte, Gespräche und Perspektiven kennenzulernen und dadurch aus seiner eigenen kleinen Welt herauszukommen.“

Interessierte melden sich bitte sich bei der Freiwilligenagentur unter: 
0 53 31 / 99 20 920 oder patenschaften [at] freiwillig-enagiert.de

Das Projekt Chancenpatenschaften in Wolfenbüttel wird gefördert durch:

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