Großes Interesse an Neuen Medien

Smartphone , Facebook und Co. – Junge Freiwillige zeigen interessierten Bürgern neue Medien

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Es war am Donnerstag gerade einmal kurz nach zwei in der Kleinen Kirchstraße in Wolfenbüttel, da bildeten sich vor der Tür der Freiwilligenagentur bereits kleine Gruppen. Besonders ältere Menschen hatten sich nach der Berichterstattung in der Lokalpresse zusammen gefunden, um ihr Interesse an den Neuen Medien kundzutun. Um halb drei war das Treffen der Projektgruppe mein_medien der Freiwilligenagentur Wolfenbüttel angesetzt und auch nach dem Beginn fanden sich immer neue Interessenten ein – am Ende waren es insgesamt zwanzig. Die Fragen der Neugierigen waren so vielfältig wie die neue große Medienwelt.

„Ich habe einen Computer, aber keine Enkel die mir das ganze erklären“, formulierte ein Teilnehmer seine Wünsche im Umgang mit Neuen Medien. Ein anderer Teilnehmer fühlte sich mit seinem E-Book-Reader allein gelassen. Was mache ich, wenn die WLAN-Verbindung unterbrochen ist? Wie gehe ich mit sozialen Netzwerken um? Wie funktioniert mein Smartphone? Der Fragenkatalog der Teilnehmer war groß. Und immer wieder wurde deutlich: Die Frage nach dem Umgang mit Internet oder Computer ist mehr als eine Dienstleistung. Wer sich mit diesen Dingen nicht auskennt, ist vom gesellschaftlichen Leben abgekoppelt. „Es funktioniert ja heute nichts mehr ohne Computer“, brachte es ein Interessierter auf den Punkt.

Geleitet wurde das Kennenlerntreffen der Computer-Interessierten von ehrenamtlichen Kräften der Freiwilligenagentur. Andreas Molau, der in das Thema einführte und das anschließende Gespräch moderierte, machte den Teilnehmern Mut. Der Umgang sei am Ende leichter als man sich dies vorstelle. Dass die jüngere Generation im Ehrenamt der älteren Generation Anleitung gebe, sei ein positives Zeichen. Besnik Salihi umriss schließlich die technischen Möglichkeiten und führte in das Thema ein. Die Leiterin der Freiwilligenagentur, Astrid Hunke-Eggeling zog nach dem ersten Treffen ein positives Resümee: „Hier sind die Menschen wirklich zusammen gekommen. Für so ein Stück Generationen übergreifender ehrenamtlicher Arbeit, kann man sich wirklich begeistern.“

Nach der Auswertung von Fragebögen der Teilnehmer mache man sich sofort daran, diese Wünsche auszuwerten und zu strukturieren, versprach Teamleiter Besnik Salihi: „Jeder soll passgenaue Antworten auf seine Fragen bekommen. Dieses Wissen kann er dann ja ehrenamtlich wieder weitergeben.“

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