Peers helfen: Freiwillig bei der Feuerwehr

Projekt „Peers helfen“ besucht die Freiwillige Feuerwehr in Wolfenbüttel

Mit insgesamt sieben Geflüchteten aus Afghanistan, Syrien und dem Sudan hat die Freiwilligenagentur am 24. April 2017 die Freiwillige Feuerwehr in Wolfenbüttel besucht. Der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Herr Lüddecke, führte freundlich und kompetent durch die Feuerwache an der Friedrich-Ebert-Straße, erklärte wie man telefonisch einen Brand meldet und wies auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern hin. Außerdem zeigte er die verschiedenen Fahrzeuge, die Einsatzkleidung (feuerfest bis 1200 Grad!) und weitere Ausrüstungsgegenstände. Wichtige Aufgabengebiete seien neben Bränden in Wohn- und Geschäftshäusern auch Verkehrsunfälle.

Die Neuzugewanderten aus Wolfenbüttel erfuhren viel über die Organisationsstruktur der Wolfenbütteler Feuerwehr (zu der unter anderem auch eine Jugendgruppe gehört). Sie ist im Gegensatz zu anderen Städten rein ehrenamtlich organisiert – bei rund 600 Einsätzen im Jahr eine beachtliche Leistung. Insbesondere hiervon waren die Geflüchteten sehr beeindruckt, denn unentgeltlich eine derartig verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, ist nicht in jedem Land selbstverständlich.

 

Ehrenamtliche für interkulturelle Stadtführungen gesucht

Wofür lohnt es sich, sich hier zu engagieren? Gehören Sie einem gemeinnützigen Verein oder einer Initiative an? Dann nutzen auch Sie die Chance, neuzugewanderten Menschen unsere Stadt vorzustellen. Unter dem Motto „Zeig deine Stadt“ führt die Freiwilligenagentur interkulturelle Stadtführungen durch. Neben ehrenamtlichen Guides werden auch Menschen gesucht, die bei den mehrsprachigen Veranstaltungen als Übersetzerinnen und Übersetzer fungieren.

Unser Mitarbeiter Axel Klingenberg beantwortet ihnen gerne alle Fragen hierzu: a.klingenberg [at] freiwillig-engagiert.de oder 05331/99 20 920.

 

Das Projekt „Peers Helfen – Selbstbestimmt im neuen Land“ wird unterstützt von der „Aktion Mensch“ und hat zum Ziel, innerhalb von 3 Jahren 90 Neuzugewanderte in das Ehrenamt zu bringen und 45 Institutionen dahingehend zu sensibilisieren, dass sie Neuzugewanderte als Ehrenamtliche einsetzen.