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„Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“

Braunschweig. Das Projekt „Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“ wird durchgeführt, um Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, die deutsche Sprache und Kultur besser kennenzulernen und natürlich auch ehrenamtlich tätig zu werden. Ein weiteres  Ziel ist, zugewanderten Menschen dabei zu helfen, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr neugierig auf die Engagement Möglichkeiten als Freiwillige und erkannten vor allem, dass ist eine gute Gelegenheit, sich zu verbessern. In der ersten Jahreshälfte hatten wir eine Reihe von Präsentationen im Rahmen des Sprachgut-Treffs von Einrichtungen in Braunschweig, die Freiwillige suchen. Jede Einrichtung präsentierte eine allgemeine Beschreibung und die Bereiche, Aktivitäten oder Projekte, in denen Freiwillige mithelfen können. 

Gemeinsam mit den Projektkoordinatoren wurden die Teilnehmer/innen motiviert und ermutigt, ihre Möglichkeiten im Bereich der Freiwilligenarbeit kennenzulernen.

DROBS 

Die Einrichtung Drobs (Jugend-und Drogenberatung) hilft Menschen, die an Suchtkrankheiten leiden, und unterstützt auch Familienangehörige. Der Vortrag wurde gehalten von Frau Drozd, eine Mitarbeiterin der Jugend-Drogen-Beratungsstelle in Braunschweig (DROBS). Stark wie ein Pferd ist ein Projekt für Kinder, die aus suchtabhängigen Familien kommen. Rund 10 Mal im Jahr werden Tagesausflüge in einem Reiterhof organisiert, eine gute Gelegenheit für Familien und Kinder, um einen schönen Nachmittag zu genießen. Damit die Veranstaltung stattfinden kann, werden oft Freiwillige benötigt, die einen Führerschein haben, eventuell ein eigenes Auto besitzen und keine Angst vor Pferden haben.

Bilmati e.V.

Bilmati e.V. ist ein Verein, der sich für die soziale Integration von Flüchtlingen und Migranten einsetzt. Mit einem Schwerpunkt auf Sozialberatung und Migration Beratung bietet der Verein Unterstützung in verschiedenen Bereichen, um Menschen bei der Bewältigung der Herausforderungen in ihrem neuen Lebensumfeld zu helfen. Darüber hinaus ist Bilmati e.V. auch aktiv im Kampf gegen Diskriminierung und setzt sich für eine inklusive Gesellschaft ein.

Bilmati e.V. bietet den Teilnehmer:innen des Projekts „Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“ umfassende Beratungsleistungen an. Das Team von Bilmati e.V. besteht aus erfahrenen Sozialberatern und Migrationsberatern, die den Menschen bei ihren individuellen Anliegen und Bedürfnissen zur Seite stehen. Dies umfasst die Unterstützung bei der Frauengruppe, dem Umgang mit Behörden, der Erwerbslosenberatung und anderen wichtigen Aspekten des täglichen Lebens.

Der Besuch beim Verein Bilmati e.V. zeigte den Teilnehmer:innen auch, dass dieser Ort mehr als nur eine Beratungsstelle ist. Es ist ein Ort der Gemeinschaft und des kulturellen Austauschs. Hier haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, sich zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und neue Freundschaften zu knüpfen. 

Bilmati e.V. leistet einen wertvollen Beitrag zur Schaffung einer inklusiven Gesellschaft, indem er Flüchtlingen und Migranten hilft, ihre Integration zu erleichtern. 

Teilnehmende des „Projekts Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“ in den neu eröffneten Büros von Bilmati e.V. in Braunschweig

Seniorenheim Achilleshof Ambet e. V. 

Die Teilnehmer:innen erhielten die einzigartige Möglichkeit, das Seniorenheim Achilleshof Ambet e. V. zu besichtigen und einen tieferen Einblick in den Alltag der Senior:innen zu gewinnen. Die Leiterin des Hauses führte die Gruppe persönlich durch die Räumlichkeiten und ermöglichte so eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten.

Während des Besuchs wurde besprochen, dass Senioren oft eingeschränkt sind, was bedeutet, dass sehr oft Hilfe benötigt wird, bei Aktivitäten wie Hauswirtschaft, Gartenarbeit, spazieren gehen, um nur einige Beispiele zu nennen. Das freiwillige Engagement im Altenheim bietet den Teilnehmer:innen die Chance, ihre Deutschkenntnisse weiter zu vertiefen und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf das Leben der Bewohner:innen auszuüben. 

Die Exkursion ins Altenheim war ein Höhepunkt für die Teilnehmer:innen von „Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“ Die Gruppe wurde herzlich von der Leiterin des Altenheims empfangen, die ihnen einen umfassenden Einblick in den Tagesablauf und die Aktivitäten der Bewohner:innen gewährte. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, älteren Menschen eine liebevolle und unterstützende Umgebung zu bieten.

Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

 

Am 15. Juni hatten die Teilnehmenden des Projekts die Gelegenheit, das Technologiezentrum der Handwerkskammer in  Braunschweig zu besuchen.

Die Handwerkskammer versteht sich als moderner Dienstleister, der die Bedürfnisse seiner Mitglieder in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig ist sie Berater und Mittler für handwerkliche Interessen gegenüber Politik, Verwaltung und der Öffentlichkeit. Ihre Aufgabenbereiche umfassen die Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit, hoheitliche Aufgaben sowie individuelle Bildungs- und Beratungsleistungen. Durch die Unterstützung der dualen Ausbildung und qualifizierter Weiterbildungsmaßnahmen trägt die Handwerkskammer zur Sicherung der Zukunft des Handwerks bei. Sie sucht den Dialog mit Partnern und entwickelt gemeinsam Lösungen, um die zukünftigen Herausforderungen des Handwerks zu bewältigen. 

Die Teilnehmer des „Projekts Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“ hatten die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeitsweise der Handwerkskammer zu gewinnen. 

Als eine Institution mit umfassendem Know-how im Handwerksbereich spielt die Handwerkskammer eine bedeutende Rolle für die Menschen, die in diesem Bereich tätig sind.

Während des Besuchs hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, verschiedene Abteilungen und Arbeitsbereiche der Handwerkskammer kennenzulernen. Sie wurden von engagierten Mitarbeitern empfangen, die ihnen die vielfältigen Aufgaben der Handwerkskammer näherbrachten. Es wurde deutlich, dass die Kammer ein wichtiger Ansprechpartner für handwerkliche Betriebe und Arbeitnehmer ist, wenn es um Fragen der Ausbildung, Weiterbildung, Interessenvertretung und Unterstützung geht.

Besonders wichtig für die Teilnehmenden war die Berufsorientierung für Zugewanderte, die die Handwerkskammer bietet. Ein Mitarbeiter erwähnte, wenn eine Ausbildung gemacht wird, „kommt man in richtiges Gespräch, wodurch man nicht nur Deutsch üben, sondern auch neues Wissen erwerben kann“. Ein weiterer Höhepunkt der Exkursion war, dass die Teilnehmer:innen in den verschiedenen Arbeitsräumen Freunde treffen konnten, die ebenfalls eine Flüchtlingsgeschichte hatten, was einen motivierenden Effekt hatte.

Die Teilnehmer des Projekts waren beeindruckt von der Professionalität und dem Engagement der Mitarbeiter der Handwerkskammer. Sie erkannten, dass die Kammer nicht nur eine Organisation ist, die das Handwerk unterstützt, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Zusammenarbeit. 

Der Besuch bei der Handwerkskammer war für die Teilnehmer des Projekts nicht nur informativ, sondern auch inspirierend. Sie konnten erkennen, dass das Handwerk vielfältige Berufs- und Karrieremöglichkeiten bietet.

Picknick

Am 29. Juni fand ein Picknick statt, bei dem 22 ehemalige Teilnehmer zusammenkamen, um den Sommeranfang zu feiern. Dank der Koordination der beiden Projektkoordinatoren kamen wir alle zusammen, spielten Badminton und Volleyball und hatten die Gelegenheit, internationales Essen zu essen. Wir tauschten Rezepte aus, spielten Spiele und übten die deutsche Sprache.

Die Teilnehmer:innen sprachen miteinander über die Möglichkeit, sich in den Sommerferien zu treffen und das gute Wetter genießen. Die Initiative wurde bejubelt, aber die Teilnehmer:innen sind nach wie vor der Meinung, dass das Projekt eine wichtige Rolle als „sozialer Gruppenkleber“ spielt.

Während des Picknicks kam auch Kai-Peter Hain vom Salm Studio (Mansfeld Löbbecke Stiftung) zu Besuch. Er hatte auch die Gelegenheit, mit den Teilnehmern über seine Arbeit im Studio zu sprechen, das ein Ort der Begegnung für Kreative in Braunschweig ist.  Die Teilnehmer/innen freuten sich, mit ihm über ihre ehrenamtliche Arbeit zu sprechen und einfach mit ihm wieder Volleyball zu spielen.

Das Projekt „Sprechen Sie Deutsch? Sprechen Sie Deutsch!“ freut sich auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit und ist gespannt auf die positiven Auswirkungen des freiwilligen Engagements. 

Wenn Sie an dem Projekt teilnehmen möchten oder sich für das Projekt interessieren, melden Sie sich bitte bei der Freiwilligenagentur, Sonnenstraße 13, 38100 Braunschweig, 05 31 / 48 11 020 oder per Mail:

Somayeh Bayati

Tatiana Perez

Telefon: 0531/4811020.

Das Projekt „Sprechen Sie deutsch? Sprechen Sie deutsch!“ wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat – über den AWO Bundesverband. 

Spenden

Wenn Sie uns Spenden zukommen lassen möchten, nutzen Sie bitte diese Kontodaten:

Inhaber: Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e. V.
IBAN: DE90 2505 0000 0152 0278 35
BIC: NOLADE2HXXX

Vielen Dank.

Wir können Ihnen auf Wunsch auch eine Spendenquittung ausstellen.

Kontakt:
Sylja Baranowski
Reichsstraße 6
38300 Wolfenbüttel
05331/902626